Leitfaden "Umgang mit Fotos und Kommunikationskanälen"

vom Kollegium der Schulen Schangnau verabschiedet im Herbst 2025

Früher gab es auf den Websites aller Schulen Fotogalerien, welche über Jahre hinweg so belassen wurden. Dort findet man zum Teil auch heute noch Fotos, auf welchen ehemalige Schüler:innen erkennbar sind. Wir möchten jedoch nicht mehr, dass “alte” Fotos von Schüler:innen nach deren Austritt aus der Schule “für immer” öffentlich auffindbar sind. Heute sind die Familien bestens eingedeckt mit Fotos ihrer Kinder in jedem Alter und viele Jugendlichen haben bereits Smartphones.

In der Galerie der Website sind nur noch Fotos von der Schulanlage, von Umbauten oder der Infrastruktur und keine "alten" Fotos von und mit Schüler:innen mehr zu finden. Alle vorher auffindbaren Fotos wurden archiviert und sind nicht mehr öffentlich zugänglich. Wir tragen damit dem Umstand Rechnung, dass Schüler:innen und deren Eltern heute selber sehr viele Fotos haben und machen. Die Schüler:innen sollen und müssen selber bestimmen, welche Fotos von sich sie über welche Plattformen ins Internet stellen. Auf der Website dürfen demnach nur Schüler:innen mit Einverständnis auf den Fotos zu erkennen sein. In einer entsprechenden Rubrik können demnach jeweils Klassenfotos des laufenden Schuljahres oder wenige Fotos zu aktuellen Anlässen zu finden sein mit all denjenigen Schüler:innen, welche ihr Einverständnis dafür gegeben haben.

 

Schüler:innen oder Eltern, welche bestimmte Fotos von Schul- oder Klassenanlässen möchten, können sich direkt bei den Lehrpersonen melden. Diese kann idealerweise gezielt über Datenträger wie USB-Sticks (oder eventuell zu einem späteren Zeitpunkt auch über eine sichere und datenschutzkonforme Speicherplattform der Schule (Google-Drive) oder einen entsprechenden Kommunikationskanal (KLAPP)) Fotos, welche anhand des Schemas dieser Website hier geprüft wurden, weitergeben. Das Teilen von Personendaten und Fotos in Whatsapp-Chats ist gemäss dieser Vorgabe der BKD (Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Bern) nicht zulässig. Im Moment fehlt jedoch noch die Alternative. Übergangsweise beschränken wir also unsere Kommunikation via Whatsapp auf ein Minimum und teilen nur wenige Personendaten und Fotos. Wir orientieren uns am Ampelsystem der PHBern. Wir sind uns bewusst, dass Personendaten und Fotos, welche wir über Online-Kanäle weitergeben, von anderen ebenfalls geteilt werden können und prüfen diese deshalb vorher. Mit gezieltem Überprüfen der Inhalte, welche wir weitergeben, schützen wir also auch bereits vor einem Missbrauch durch Dritte. Mit diesem umsichtigen Handeln unterstützen wir also auch diejenigen Eltern, welche sich bewusst Gedanken darüber machen, welche Fotos ihrer Kinder sie wo posten oder teilen.